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Tolino-Media.de im Test – So reichen Sie Ihr Buch ein

Vor Kurzem habe ich mich dazu entschlossen, jenes PHP Programmiersachbuch, welches ich bei Amazon unter meinem Namen verkaufe, auch über Tolino Media anzubieten. Dazu habe ich zuerst bei Amazon alle Einstellungen, die einen Exklusivvertrieb über Amazon KDP erzwingen, zu beenden (z. B. KDP Select).

Das Anlegen eines Tolino Media Accounts ging angenehm schnell und leicht über die Bühne. Um einen Account anzulegen, muss man nur Namen + E-Mail-Adresse und Passwort angeben. Die restlichen Daten wie Postadresse, IBAN und BIC für die Tantiemenzahlungen können nach dem Login eingegeben werden.

Nach der Bestätigung der Echtheit der E-Mail-Adresse ist der Account bereit, um damit Bücher hochzuladen. Verarbeitet werden z. B. fertige EPUB oder .DOC/.DOCX Dateien. OpenDocument Dateien (.ODF) werden (noch) nicht verarbeitet.

Nach dem Log-In wird sehr präsent der Button „Buch veröffentlichen“ angezeigt. Nach einem Klick ist der erste Schritt das Hochladen des Buchtextes. Der Text sollte ohne Impressum und Inhaltsverzeichnis hochgeladen werden – beides wird automatisch generiert.

Tolino Media Eingabemaske für neue Bücher(c) tolino media

Nach einem Klick auf „Daten speichern und weiter“ sieht man bereits eine digitale Version des Buches und kann es innerhalb des Browsers durchblättern und sogar bearbeiten. Das ist ein Feature, das ich bei Amazon KDP sehr vermisse. Ich empfehle die richtige Setzung von Überschriften zu überprüfen, den daraus generiert sich das Inhaltsverzeichnis.

Weiters muss man das Buchcover hochladen. Das Cover sollte im Hochformat und mindestens 1600 Pixel breit sein. Das Cover durch einen weißen Rand künstlich zu vergrößern würde ich nicht empfehlen. Eine professionelle Covergrafik sollte speziell für das E-Book produziert werden um hässliche Artefakte (Bildstörungen) durch automatisiertes Vergrößern/Verkleinern einer Printgrafik zu verhindern.


tolino2(c) tolino media

Nachdem man den Text und das Cover überprüft hat und weiter klickt, kommt man zu den Eingaben der Metadaten. Das sind der Titel und Beschreibungstext, die Daten des Autors und weiteren beteiligten Personen, die Auswahl der richtigen Buchkategorien und eine Verschlagwortung.

Schräg finde ich die Eingabe einer Seitenzahl. Da gerade der Vorteil von E-Books ist, dass man die Schriftgröße ändern kann und die Lesegeräte unterschiedliche Bildschirmgrößen und -auflösungen haben können, ist bei E-Books eine Seitenzahl eher dynamisch zu sehen. Ich habe mich bei meinen Büchern an der Amazon KDP genormten Seitenzahl (KENPC – Kindle Edition Normalized Page Count Version 1.0, siehe meinen vorherigen Artikel) orientiert, die aber wohl nicht jeder Autor von seinen Büchern kennen dürfte.

Abschließend muss man noch einen kurzen Werbetext für die Verkaufsseite eingeben und auswählen, wie viele Prozent des Textes als kostenlose Leseprobe angeboten werden.

Nach einem Klick auf Daten speichern und weiter kommt zur Eingabe des Verkaufspreises. Dieses Formular ist angenehm einfach gestaltet und bietet nur ein Eingabefeld für den finalen Verkaufspreis. Im Gegensatz zu Amazon KDP muss man hier nicht von Hand einen schönen Preis für jeden Shop ausrechnen, sondern man gibt den Bruttoverkaufspreis ein.

Bei einer Erstveröffentlichung eines Werkes kann man noch auswählen, ob es derzeit erst für die Vorbestellung markiert werden und die Auslieferung erst später erfolgen soll. Initial wird auch gleich angeboten, ob man eine Gratis- oder eine Preisaktion durchführen möchte, um in den Verkaufscharts aufzusteigen.

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