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Schreibsoftware Papyrus 8 ist erschienen

PapyrusDie Entwickler von Papyrus haben uns eine vorweihnachtliche Überraschung zu Teil werden lassen: Papyrus ist in Version 8 erschienen!

Wer Papyrus noch nicht kennt: Mit dieser genialen Software kann man Bücher schreiben, Texte wie mit keinem anderen Programm verbessern und seine Textprojekte planen und strukturieren. Die Korrektur umfasst nicht nur Rechtschreibung und Grammatik, sondern auch Stil, Verständnis, Satzbau, Wortwiederholung und vieles mehr. Eben alles, was ein Buch neben der Handlung lesenswert macht.

In der neuen Version fällt auf dem ersten Blick auf, dass die Icons und Programmoberfläche stark modernisiert wurden. Mir gefällt, dass dennoch fast alles am gewohnten Platz geblieben ist. Zusätzlich stehen für eine benutzerdefinierte Einrichtung der Symbolleisten noch mehr optionale Symbole zur Verfügung. In Tabs lassen sich jetzt mehrere Projekte nebeneinander öffnen – bekannt aus den modernen Browsern mit ihren Seitentabs.
Die Duden Korrektur, die ich sonst mittlerweile nur mehr aus Softmaker Office kenne (leider werden keine Plug-ins für OpenOffice/Microsoft Office mehr verkauft), ist in Papyrus 8 auf die Version 11 aktualisiert worden.

Neu bzw. überarbeitet wurde eine Figurendatenbank. Das ist wohl vor allem bei größeren Projekten, die sich vielleicht sogar über mehrere Bücher erstrecken sehr hilfreich und lässt die Charaktere ihre Handlungsweisen und ihren Stil beibehalten bzw. die einzelnen Figuren nicht in Vergessenheit geraten. Nichts ist unnötiger, als wenn man im ersten Kapitel einen interessanten Charakter einführt, dieser vielleicht das Verhalten der Hauptfigur für das restliche Buch beeinflusst, ihn aber danach nicht mehr in der Geschichte vorkommen lässt.

Wer seine Bücher selbst veröffentlicht und bei Amazon Createspace, Thalia, etc. hochlädt, der bekommt noch viel ausgefeiltere Exportoptionen. Die sogenannte Titelei kümmert sich um alle wichtigen Daten wie Impressum, Angabe der ISBN, Schmutztitel und Auflistung der Mitwirkenden.

Groß erwähnt auf der Updateseite wird noch das neue Denkbrett. Dort lassen sich Handlungen wie auf einer Pinnwand befestigen und umherschieben, aber auch wie mit Schnüren und Pfeilen verknüpfen. Ein Konzept wäre z. B. verschiedene Handlungsstränge und -orte um eine zentrale Figur herum zu entwickeln. Ich denke, das kann mir vor allem helfen, wenn ich mich mit der Handlung in einer Sackgasse befinde und nicht mehr weiterweis. Dann kann ich dort nachschauen, welche Verknüpfungen ich noch für die Figur geplant hatte und z. B. ein anderes Kapitel schreiben und so die Handlungsstränge wieder zusammenführen. Die richtige Verwendungsweise des Denkbretts wird sich wohl bei jedem Autor unterscheiden. Ähnliches kenne ich aus Scrivener, dort waren die Verknüpfungen der einzelnen Gedanken untereinander für mich nie so komplex darstellbar.

Schlussendlich kommen noch eine neue ausführliche Dokumentation und viele neue Tooltips in den Programmoberflächen dazu, sowie ein neuer Generator für Inhaltsverzeichnisse. Hier muss ich möglichst bald testen, ob der verschiedenen Formate kann für z. B. Amazon KDP Bücher, EPUB Exports, etc. Die einen Anbieter wollen nämlich ein Inhaltsverzeichnis, wie es MS Word generiert, die anderen wieder eines mit HTML-Links. Vielleicht schreibe ich einen eigenen Blog-Artikel dazu.

Für Besitzer von Version 7 kostet das Upgrade € 59,-, das Upgrade zu Version 6 € 79,- und Neukunden zahlen € 179,- für die Downloadversion.
Die Software gibt es für Windows und MacOS.

Hier geht es zur gesamten Seite zu den Neuerungen auf papyrus.de

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